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Struts. Eine Einführung in das Java-Framework für Webanwendungen.

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Gegenüber Servlets hat JSP einige Vorteile. Zwar bietet JSP nichts, was nicht auch prinzipiell mit
Servlets geleistet werden könnte, jedoch ist es oft einfacher zu handhaben, reines HTML zu
schreiben, als sich dieses durch println()-Anweisungen erzeugen zulas sen. Des weiteren ist mit
JavaServer Pages eine Trennung von Präsentation und Geschäftslogik durch den Einsatz von
JavaBeans und benutzerdefinierten Tags möglich.  
7.4    JavaBeans JavaBeans sind nichts weiter als Klassen, die für ihre Ereignis-Verarbeitung und Methoden
bestimmte Namenskonventionen beachten müssen.
Sie sind wiederverwendbare Softwarekomponenten, die auf der JavaBeans-Spezifikation von
SUN basieren. In der Spezifikation werden sie folgendermaßen definiert: „A Java Bean is a
reusable software component that can be manipulated visually in a builder tool”. Sie werden
schon seit einigen Jahren bei der Konstruktion von grafischen Benutzeroberflächen eingesetzt.
Die Eigenschaften einer JavaBean werden durch ihre Attribute festgelegt, wie bei anderen Java-
Klassen auch. Nur darf eine JavaBean keine öffentlichen (globalen) Attribute besitzen. Das
Geheimnisprinzip ist streng einzuhalten. Der Zugriff auf die Attribute einer JavaBean darf nur
über entsprechende Zugriffsmethoden erfolgen.
Die JavaBeans-Spezifikation sieht hier für getter- und setter-Methoden vor. Hat ein JavaBean
das Attribut userName, so wird dieses Attribut durch die Methode setUserName() gesetzt. Der
Wert dieses Attributes wird über die Methode getUserName() ausgelesen. Dies ermöglicht es
dem Entwickler zwischen Attributen zu unterscheiden, die entweder nur gelesen oder die sowohl
gelesen, als auch geschrieben oder die nur geschrieben werden können.  Möchte man ein Attribut
implementieren, das nur gelesen werden darf, wird für das entsprechende Attribut nur die
getterMethode zur Verfügung gestellt. Einem anderen Objekt ist es somit nicht möglich, den Wert
des Attributs zu verändern. Bei Attributen nur mit Schreizugriff wird  nur die setter-Methode und
bei Attributen mit Lese- und Schreibzugriff werden beiden Methoden implementiert.
Sowohl bei den get-/set-, als auch bei den is-/set-Methoden die Groß-/Kleinschreibung zu
beachten. Hat beispielsweise ein Attribut den Namen userName, so heißen die Methoden
setUserName() und getUserName(). Der erste Buchstabe nach get bzw. set wird groß geschrie-
ben.  
Mit der Aktion „useBean“ können JavaBeans innerhalb von JavaServer Pages verwendet
werden.  
7.5    Benutzerdefinierte JSP-Tags JavaBeans werden hauptsächlich zur Speicherung von Daten über mehrere Anfragen hinweg
verwendet. Des weiteren können mittels der entsprechenden Aktionen Attributwerte von Java-
Beans gesetzt und gelesen werden.
Eine wesentlich engere Integration von Java-Klassen in JSP bieten benutzerdefinierte Tags. Mit
ihnen können sehr leicht neue Funktionalitäten in Web-Seiten integriert werden. Die Verwendung
erfordert keine Scripte und es werden keine Java-Kenntnisse benötigt. Der Web-Designer muss
nur die Namen und die Parameter der Tags kennen. Die Logik der Tags wird  in separate Java-
Klassen gekapselt, welche den Web-Designern von den Entwicklern zur Verfügung gestellt
werden. Es ist somit eine eindeutige Trennung der Aufgabenbereiche möglich.
Zur Verwendung von Tags innerhalb von JavaServer Pages sind drei getrennte Komponenten
notwendig:  
 Die Tag-Handler-Klasse, die das Verhalten bzw. die Logik des Tags definiert.
 Die Descriptor-Datei zur Definition einer Tag-Bibliothek, in der die Zuordnung des Tag-
      Namens zur Tag-Handler-Klasse gemacht wird.
 Die JavaServer Page, welche die durch die Descriptor-Datei definierte Tag-Bibliothek
verwendet.  
  
J2EE mit Eclipse 3 und JBoss
Siehe auch:
J2EE und JBoss. Verteilte Enterprise Applikat...
JBoss: Server-Handbuch für J2EE-Entwickler und...
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